Überblick

Ein Dachdecker sorgt mit Hilfe von seiner Tätigkeit für wind- und wetterfeste Häuser. Anliegend dem Dachdecken umfasst das Tätigkeitsgebiet des Dachdeckers den gesamten Bereich der Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik. Zu seinem Tätigkeitsfeld gebühren selbst der Einbau von Dachfenstern sowie das Montieren von Solaranlagen. Dachdecker arbeiten insbesondere bei Metallarbeiten mit Dachklempnern (örtlich auch Dachspengler genannt) kollektiv.

Via Auftrag regionaler Materialien können für sich Dachdecker spezialisieren, regionale Materialien sind in Norddeutschland das Reet sowie in Mittelgebirgen jener Schiefergestein, der vom Leyendecker verwendet wird.

An dem 30. Juni 2013 gab es in Deutschland 54.371 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Dachdecker. Der tarifliche Mindestlohn für gewerbliche Mitarbeiter (Arbeiter) im Dachdeckerhandwerk beträgt national gleichermaßen 12,05 ? pro Stunde (Stand Januar 2016). Vom Geltungsbereich nicht erfasst werden Schüler an allgemeinbildenden Schulen sobald das Reinigungspersonal. Die tarifliche Mindestlohn-Untergrenze ist über die Allgemeinverbindlicherklärung des Bundesministeriums für Tätigkeit sowie Soziales in Verknüpfung mit dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz von allen auf dem deutschen Markt tätigen Dachdeckerbetrieben und selbstständigen Betriebsabteilungen des Dachdeckerhandwerks (auch mit Standort im Ausland) zwingend anzuwenden und wohl ohne Rücksichtnahme auf Tarifbindung oder Innungszugehörigkeit. Das mittlere Jahreseinkommen von Geschäftsführern im Dachdeckerhandwerk lag neben einem Jahresfestgehalt von 90.584 EUR sowie Tantiemen in Höhe von 11.490 Euro (Stand Oktober 2012).

Tätigkeiten

  • Wärmedämmung an Dach und Außenwand (Energieeinsparverordnung)
  • Eindecken/Abdecken von Haus/Industriezweig Wandflächen und Dächern mit Schiefergestein, Schindeln, Pappdocken, Dachziegeln.
  • Abdichten von Dachflächen, Wand- sowie Bodenflächen
  • Ankleiden von Außenwänden (Fassaden) mit verschiedenen Materialien (Schiefern, Metall)
  • Struktur von begrünten Dächern (Gründach)
  • Konstruieren von Vorrichtungen zur Ableitung von Oberflächenwasser (Dachrinne)
  • Montage von Dachfenstern (dabei selbst Arbeiten am Dachstuhl)
  • Montage von Solaranlagen (PV-Anlagen oder thermische Solaranlagen)
  • Errichten von Blitzableitern
  • Erstellen von Dachabdichtungen mit Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen und Flüssigkunststoff

Deutschland Ausbildung

Dachdecker/Dachdeckerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk und wird per jener Dachdeckerausbildungsverordnung geregelt. Die Ausbildungsverordnung sieht eine dreijährige Ausbildungsdauer mit begleitendem Berufsschulunterricht zuvor. Betrieb sowie Auszubildender legen zu Anbruch dieser Bildung einen Fokus dicht, jener dann im 3. Ausbildungsjahr vertieft wird. In den ersten 2œ Jahren ist die Ausbildung inhaltlich für alle identisch. Als nächstes erfolgt die Vertiefung in einen der folgenden Schwerpunkte: Abdichtungs-, Dachdeckungs-, Außenwandbekleidungs-, Energie- oder Reetdachtechnik. Jener Schwerpunkt kann in beiderseitigem Einhelligkeit geändert werden. Die überbetriebliche Ausbildung ist Glied der betrieblichen Lehre und umfasst im 1. Lehrjahr 6 Wochen, im 2. Lehrjahr fünf Wochen und im 3. Lehrjahr vier Wochen. Sie ergänzt sowie vertieft die Ausbildung im Betrieb. Auszubildende müssen handwerklich begabt sein, eine gute körperliche Konstitution haben und nicht unter Höhenangst leiden. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 6651 Auszubildende im Dachdeckerhandwerk.

Ausbildungsvergütung

Je nach Ausbildungsvergütungstarifvertrag im Dachdeckerhandwerk – Dach-, Wand- sowie Abdichtungstechnik – vom fünf. Oktober 2016 inmitten dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks – Fachverband Dach-, Wand- sowie Abdichtungstechnik – e. V. sowie dieser Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt erhalten Auszubildende im Dachdeckerhandwerk landesweit folgende monatliche Ausbildungsvergütung:

ab dem 1. Oktober 2016 Ausbildungsjahr monatl. Ausbildungs-
vergütung (brutto)
1. Ausbildungsjahr 650,00 ?
2. Ausbildungsjahr 800,00 ?
3. Ausbildungsjahr 1050,00 ?

Lohn/Einkommen

Getreu erfolgreicher Lehre erhält ein Dachdecker-Junggeselle in den ersten 12 Monaten in Deutschland einen tariflichen Stundenlohn von 16,27 ?. Er wird abgetrennt ausgehandelt sowie kann allerdings des Weiteren minder wegfallen, je getreu Wissens- sowie Praxisstand. Bei 39 Wochenstunden ergibt das einen monatlichen Bruttolohn in Höhe von gegen 2750,00 ? (Tarifstundenlohn ab 1. Mai 2017).[5] Dieser Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk beträgt bundesweit 12,25 ?/Std (ab 1. Januar 2017).

Höhere Qualifikationen in Lehrberufen des Bauwesen in Deutschland


Via interne Fort- und Weiterbildungen oder Seminare:

  • Führungskraft, Fachberater, Baustellen- oder Betriebsleiter,
  • Ausbildner, Werkpolier oder Geprüfter Polier

Mit Hilfe von den Visite einer Fachmann- oder Fachschule:

  • Profi (Voraussetzung für die Selbständigkeit)
  • Gestalter im Handwerk
  • Techniker für Hochbau, Bauwerkerhaltung, Denkmalschutz

Wenn natürlich durch ein Studium an einer Fachhochschule (FH) mit entsprechender Hochschulreife.

Österreich

In Österreich vollziehen Dachdecker eine dreijährige Lehre bis zum Beendung. Hinsichtlich dieser beruflichen Nahe Umgebung erwerben Dachdecker vielmals – im Einfassen einer so genannten Doppellehre – auch den Lehrabschluss als Spengler. Dann dauert die Lehre vier Jahre. Bedingung dazu ist, dass die Ausbildung für beide Berufe im identisch sein Lehrbetrieb gewährleistet ist. Nach zweijähriger Praxis und einem Meisterkurs kann eine Meisterprüfung abgelegt werden. Wie statt andere österreichische Lehrberufe besteht die Gelegenheit, Abi nachzuholen und im weiteren Verlauf Fachhochschulen zu frequentieren. Weiterbildungsmöglichkeiten andienen wenn schon verschiedenartige Kollegs für bestimmte facheinschlägige Richtungen, wie Hochbau oder Ortsbildpflege.

Schweiz Ausbildung

Dachdecker (einst: Polybauer jener Schulfach Dachdecken) sind zuständig für das Decken geneigter Dächer mit Tonziegeln, Metall, Naturschiefer oder Faserzementplatten. Sie sind ebenso verantwortlich für die Wärmedämmung und den Ausbau von Dachgeschossen.

Höhere Berufsbildung

  • Gruppenleiter regieren eine kleine Einsatzgruppe.
  • Objektleiter sind dafür verantwortlich, ein gesamtes Gebäudehüllen-Bauprojekt mit einigen Einsatzgruppen baubezogen führen und abzuwickeln.
  • Polier Vertiefungsrichtung Steildach / Flachdach / Fassade: Poliere sind baupraktische Manager, die zahlreiche Objekte baubezogen abwickeln sowie koordinieren.
  • Fachmann: Fachmann sind Unternehmer im Gebäudehüllen-Markt.
  • Energieberater Häuser mit eidg. Fachausweis sind Berater für eine Energiebetrachtung bei Gebäudesanierungen.
  • Projektleiter Solarmontage obliegt die Verantwortung, standardisierte Anlagen zu planen und die Montage zu leiten. Zudem beraten sie Kunden sowie beurteilen das Häuser auf deren Eignung für solare Anlagen (Strom und Wärme).